Heinrich Hagen (1709-1772), der Vater Karl Gottfried Hagens, erwarb die Hofapotheke von seinem Schwiegervater, Johann Georgesohn. Nun begann die Ausbildung der Apotheker in Verbindung zur Universität. 1754 zum Assessor am Königsberger ´Collegium medicum´ ernannt, hielt Heinrich Hagen bereits chemische Experimentalvorträge für Studenten der Universität, ohne allerdings eine formale Lehrbefugnis zu besitzen (Lit.1). Seine Veröffentlichungen ließ er in der ´Königsberg´schen Gelehrten- und Politischen Zeitung´ abdrucken. Als wohl höchste
Anerkennung wurde H.Hagen die Ehrung zuteil, Mitglied der Gelehrtengesellschaft in Frankfurt zu werden, weil er das Trinkwasser der Städtischen Brunnen untersuchte (Lit. 2).
1) Wolfgang Caesar: Karl Gottfried Hagen (1749-1829). In: Die Albertus-Universität zu Königsberg und ihreProfessoren. Hrsg. von D.Rauschning, D.v.Nerée. Duncker und Humblot Berlin 1995. S.389-396.
2. Herbert Meinhard Mühlpfort, Königsberger Leben im Rokoko. Bedeutende Zeitgenossen Kants. In: Schriften der Herder Bibliothek. Bd.7 (1981) 53-72.
Wappen der Familie Hagen, Erklärung s.o.