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K.G. Hagen

 
Ausstellung Museum Stadt Königsberg in Duisburg ab 05.11.1999:
 
Karl Gottfried Hagen und die wissenschaftliche Pharmazie an der Albertina Königsberg
 
Die Exponate stammen aus dem von Dr. E.Neumann-Redlin von Meding Berlin, verwalteten Privatarchiv der F.Neumann-Stiftung Königsberg, gegr. 1871, aus dem Museum Stadt Königsberg in Duisburg und von Lore Korth, geb. Hagen
1.Jugendbildnis Karl Gottfried Hagen, zur Zeit der Freundschaft zu Immanuel Kant.
2.Hofapotheke: Geburtsort und Elternhaus; Radierung von Helene Neumann, erbaut Anfang 18. Jahrh. von V.Pietsch, Hofapotheker, (Museum).
3.Treppe in der Hofapotheke. Nr.2 und 3:  Radierungen von Helene Neumann  vor dem Abriß 1913; (Museum)
4.Universität Berlin -  Ablegung der Apothekerprüfung am Collegium Medico-Chirurgicum in Berlin 1773 Origianalpostkarte Jahrhundertwende
5.1775 kehrt Hagen auf Empfehlung Kants an die Universität Königsberg zurück: Alte Universität Königsberg mit Booten am Pregel und Dom; - Originalpostkarte
6.K.G.Hagen im Kreise der Kant´schen Tischgesellschaft; bekannte Abbildung: Hagen ganz rechts außen. (Museum)
7.Scherzbecher (Wein-Überlauf) aus der Zeit der Tischgesellschaft Kants: Die Liebes Handt macht festes Bandt, wie man siht, ihm Tauben Standt
8.Lehrbuch der Apothekerkunst  erste Auflage 1778 hier: Aufl. 8/1829 (Museum über v.Carnap-Quernheimb)
9. Preußens Pflanzen; Nicolovius 1818 (Museum über v.Carnap-Quernheimb)
10. Chloris borussica (1819) (Museum über v.Carnap-Quernheimb)
11. Grundriß der Experimentalchemie, 2. Auflage 1790 (Museum über v.Carnap-Quernheimb)
12. Grundsätze der Chemie, durch Versuche erläutert, 1815
13. Karl Gottfried Hagen. Bildnis von A.Knorre. (Reproduktion)
14. 1775 Einrichtung des ersten Experimentell-Chemischen Laboratoriums der Albertus-Universität im Keller der Hofapotheke. Abb. von Vignette von 2. Und 3. Auflage des Lehrbuches der Apothekerkunst
15. Zwei Bilder von der Hofapotheke, u.a. aus A.Bötticher: Kunst- und Baudenkmäler
16.Urkunde (Danksagung)  Hagens für Karl Daniel Reusch nach Ablegung seiner Inauguraldisputation beim Antritte seines akademischen Lehramtes  den 25-sten September 1772. Gedicht: Vom Licht  und den Farben
17. Habilitationsschrift 1788 zur Erlangung des Titels: ordentlicher Professor für Chemie (Anmerkung: Die Disseration de stanno ist datiert auf 1772)
18. K.G.Hagen: Radierung, gezeichnet von Dähling in Berlin, gestochen von Facius in Königsberg, Original
19. Hochzeit im Stammhause Hagen: Tischbanderole
(Hier allerdings von der Hochzeit der Tochter Florentine: Rundgesang zur Hochzeit des Herrn Professor Neumann mit Florentine Hagen im Hagen´schen Stammhause (Hofapotheke) Königsberg, an Kant´s Geburtstags 1830 Datum an Kants Geburtstage  22.4.1830
20. Scherenschnitte der Eheleute Johanna Marie Rabe und K.G.Hagen
21. Eheringe von Johanna und Karl Gottfried Hagen (Neue Gravour 1806)
22. Geburtsanzeigen für die Kinder und Todesanzeigen Ehepaar Hagen
23. Siegel K.G.Hagens
24. Wappen der Familie seit Heinrich Hagen (1709-1772), Apotheker, Vater von K.G.Hagen;  Das Wappen über dem Helmvisier, die Trias Glaube Liebe und Hoffnung darstellend,  wurde wohl 1749 nach der Übernahme der Apotheke durch H.Hagen entworfen nach der gleichartigen Figur, die den Giebel der ca. 1715 errichteten Hofapotheke schmückte.
25. Rubelmünze MONETA ZEHNA RUBLb(?) 1799
26. 2. Münze:  Niederländischer Dukaton (Silbener Reiter): PAR.CRES.HOLCONCORDIA .RES 1778; Rückseite: MO:ORD:PROVIN.FOEDER.BELGAD LEGIME; d.h. niederl. Tafelmünze für verbündete belgische Provinzen
27. Damentasche, handgefertigt, außen feine Gobelin-Stickerei, innen mit Seide ausgekleidet, einschl. Briefblock. Verschluß aus Silber, nutzbar als Hülle für Schreibstift.
28.Der Dom zu Königsberg. Radierung von Rosmäsler, Berlin 1853  

29. Hofapotheke - Erster Unterricht im Studierzimmer Karl Gottfried Hagens. Hier erteilte er dem Kronprinzen  Friedrich Wilhelm und dessen Bruder Wilhelm, des späteren Kaiser Wilhelm I. Unterricht.  Fotographie
30. Vorlesungen  für den Kronprinzen; Handschriftliche Niederlegung der Hagen´schen Vorlesungen 1808/1809 während des Aufenthaltes der Königsfamilie in Königsberg
31. Botanisches Besteck mit Lupe und Pincette von K.G.Hagen (Besitz: Lore Korth, geb. Hagen, und Bernd Korth, Höfingen)
32. Thema: K.G.Hagens Beziehung zur von Humboldt´schen Bildungsreform (siehe Vortrag) : 2 Postkarten  a.: W.v.Humboldt mit seinem Bruder Alexander in Berlin;. b.: v.Humboldt und seine Berater: Abdruck eines Gemäldes von  A.Knorre, das im Altstädtischen Gymnasium in Königsberg hing
33. Sternwarte Königsberg: erstes sichtbares Zeichen der von K.G.Hagen für Königsberg mitbeeinflußten Bildungsreform zur Stärkung der dortigen Naturwissenschaften
34. Friedrich Wilhelm Bessel (1784-1846) Mathematiker, Astronom  erster Forscher der neuen Generation von Wissenschaftlern im Konzept v.Humboldts, v. Süverns  und K.G.Hagens; Errichtung der Königsberger Schule der Astronomie. Radierung;  Büste (Museum)
35. Carl Gustav Jacobi Mitbegründer des Mathematisch-physikalischen Laboratoriums 1834 mit F.Neumann. (Fotogr)
36. Franz Neumann (1798-1895), Physiker und Mineraloge.  Errichtung der Königsberger Schule der Mathematischen Physik. Schwiegersohn von K.G.Hagen; Fotogr. Druck nach dem Gemälde von Luise Neumann; Büste (Museum)
37. Innenansicht des Mathematisch-Physikalischen Laboratoriums von Franz Neumann in der Straße: Auf dem Hintertragheim 8
38. Ernst von Baer  und Hermann  v. Helmholtz als wissenschaftlicher Nachwuchs Hagens zum Ausbau der Vorrangstellung der Naturwissenschaften und Medizin/ Physiologie  an der Albertina.  V.Baer wurde 1830 Nachfolger Hagens als Präsident der Physikalisch-Ökonomischen Gesellschaft.
39. Ernst Neumann (1834-1918), Pathologe und Hämatologe, Enkel von K.G.Hagen entdeckt das Knochenmark als Blutbildungsorgan: Mitbegründung der modernen Hämatologie in Königsberg; Radierung von Heinrich Wolff, Unikat/Original
40.Carl Neumann, weiterer Enkel von K.G.Hagen, Mathematiker, trägt die Mathematische Physik nach Leipzig; Fotografie
41. Ernst August Hagen, Sohn, erster Professor für Kunstgeschichte in Preußen an der Albertus-Universität Königsberg, Gemälde Florentine Hagen (Fotographie), sowie Bronze-Plakette von Olga Badmajewa (Museum)
42. Gotthilf Hagen Großneffe: erster Wasserbaudirektor Deutschlands, Schüler F.W.Bessels und F.Neumanns
43. Wohnhaus ab 1816 von K.G.Hagen in der Ziegelstr. Nähe Burgkirche  Gemäldeskizze von H. Neumann 1816
44.Inneres des Hauses, Bibliothek und Unterrichtsraum; Abbildung  des Gemäldes von Luise Neumann
(Original  Dr.W.Neumann-Redlin, Hannover)
45. Wissenschaftliche Bibliothek K.G.Hagens, Originalaufstellung der nach dem Tode Hagens 1829 zum Verkauf anstehenden Bücher, Drucke  und Handschriften. Einige wenige Bücher und Schriften sind erhalten in dem Archiv der K.G.Hagen-F.Neumann-Stiftung  Königsberg gegr. 1876, u.a. von Daniel Heinrich Arnoldt 3 Bände 1744-1756, M. von Marum, , J.P.Glöckner , J.K.Rosenkranz, Siebold, E, vergl. auch nachstehende Exponate.  
46. Aus der Bibliothek von K.G.Hagen, z.T. mit persönlicher Beschriftung Hagens: I.Kant: Geschichte und Naturbeschreibung des Erdbebens Hartung, Königsberg 1756; Ch.F.Reusch: Kant und seine Tischgenossen, Königsberg bei Tag und Koch.
47. Marmorbüste K.G.Hagen zum 50.Doktorjubiläum im Auftrage der Universität Königsberg und den Apothekern der Provinz Preußen, Carl Wichmann fec. Königsberg i.Pr.28.Sept. 1825 Original Marmor Senatszimmer der Universität. Kopien in Kiel und Heidelberg. Fotografie
48. Silberpokal (mit Innenvergoldung) zum 50. Doktorjubiläum 1825 mit Urkunde:
Opfer des Dankes und der Liebe ihrem verehrungswürdigen Lehrer Herrn Dr. C.G.Hagen, ordentlicher Professor der Chemie und Physik, Doctor der Medizin und Philosophie, Ritter des rothen Adlerordens zweiter Klasse, und Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften, ehrfurchtsvoll geweiht von Albertinas Söhnen am 9.Nov. 1825 Königsberg (Privatbesitz von B.Korth aus Höfingen)
49.Gesänge zum Festmahl bei dem Doktorjubiläum... Schrift Königsberg, den 28.September 1825 (Original und alter Abdruck)
50. Erinnerungsgabe zum Preis der Hagen-Buchholz-Stiftung (1828): Jubiläumseinband aus Leder , innen mit Abbildung und 2 Münzen (Erläuterung siehe Vortrag)
51. Grabmal Gelehrtenfriedhof Königsberg neben dem Botanischen Garten; Abbildung Preuß. Kulturbes. Berlin
52. Bucholz, Christian Friedrich: Almanach für Scheidekünstler und Apotheker, 1804
53. Nachruf: Ernst August Hagen: K.G.Hagen. Vorwort von Prof. Dulk: Über die Wiss. Bedeutung K.G.Hagens.  Dalkowski Kbg.1849
54.Einladung zur Feier der Universität anläßlich des 200. Geburtstages von K.G.Hagen Kaliningrad/Königsberg  im Deutsch-Russischen Haus am 05.06.1999 Redner: Dr.Kokolo: Die Entwicklung der Pharmazie in Königsberg/Kaliningrad von K.G.Hagen bis heute; Nadesha Ermakow: Erinnerung an K.G.Hagen im heutigen Kaliningrad. E.Neumann-Redlin von Meding: K.G.Hagen und die Königsberger Schule der wissenschaftlichen Pharmazie (Dia-Vortrag)  
55. Neue Bronzeplakette,  K.G.Hagen darstellend,  zum 250. Geburtstag (Küntlerin: Olga Badmajewa, Pensa und Kaliningrad/Königsberg)
56. Abbildung einer Büste und eines Reliefs, K.G.Hagen darstellend, Bildhauerin  von O. Badmajewa. Das Relief hängt heute im Foyer der Kaliningrader Universität. Die Büste war zu Erwerb bestimmt.
57. Neues Königlich-chemisches Universitätslaboratorium in der Drummstraße, errichtet  1888. Postkarte
58. Wimmer, A.: Kant und die Pharmazie. Süddeutsche Apothekerzeitung Jahrg.89, Nr.16 (1949) 263-165
59. Bessel, F.W.: Gradmessung in Preußen. Königsberg
60. Dirichlet, Lejeune: Gedächtnisrede von C.G. Jacob Jacobi. Originalschrift
61. Hagen, E.August: Die preussische Kunst. 2 Bände Königsberg
62. Pape, Carl J.W.Th.: Vorlesungen Franz Neumanns: Einleitung in der Theoretischen Physik. Leipzig  Teubner 1883
 
63.
 Nachtrag: Auf Initiative der Universität Königsberg entstand in Verbindung mit den Apothekern der Provinz Preußen eine Marmorbüste, ebenfalls  von Prof. Wichmann. Das Original schmückte das Senatszimmer der Albertus Universität. Zwei Kopien (aus Gips?) sind erhalten, eines im Apothekermuseum Heidelberg, das andere in der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung in Kiel.  Die Büste befindet sich nicht im Museum Stadt Königsberg in Duisburg, wie Trunz berichtet (TRUNZ, Bd.II, S.526).
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Entwurf des Reliefs, dass seit 1999 im Foyer  der Kant- Universität Kaliningrad hängt-vergl. Seite K.G.Hagen
Büste
vergl. Nr. 63
nicht im Archiv
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