Startseite
Gelehrten-Familie
Franz-Neumann-Stiftung
Franz-Neumann-Seminar
Archiv der Stiftung
Impressum
Kontakt
Russische Seite
Kunstmerkmale bis 1945
Kunstmerkmale heute
Kunstmerkmale heute
Kunstmerkmale heute
1A-Kopf-Bild
Hofapotheker
ab  Heinrich Hagen
Lebensdaten der Hofapotheker
Heinrich Hagen (1709-1772), der Vater Karl Gottfried Hagens, erwarb die Hofapotheke von seinem Schwiegervater, Johann Georgesohn. Nun begann die Ausbildung der Apotheker in Verbindung zur Universität. 1754 zum Assessor am Königsberger ´Collegium medicum´ ernannt, hielt Heinrich Hagen bereits chemische Experimentalvorträge für Studenten der Universität, ohne allerdings eine formale Lehrbefugnis zu besitzen (Lit.1).  Seine Veröffentlichungen ließ er in der ´Königsberg´schen Gelehrten- und Politischen Zeitung´ abdrucken. Als wohl höchste
Anerkennung wurde H.Hagen die Ehrung zuteil, Mitglied der Gelehrtengesellschaft in Frankfurt zu werden, weil er das Trinkwasser der Städtischen Brunnen untersuchte (Lit. 2).

 
 
1) Wolfgang Caesar: Karl Gottfried Hagen (1749-1829). In: Die Albertus-Universität zu Königsberg und ihre
Professoren. Hrsg. von D.Rauschning, D.v.Nerée. Duncker und Humblot Berlin 1995. S.389-396.
 
2. Herbert Meinhard Mühlpfort, Königsberger Leben im Rokoko. Bedeutende Zeitgenossen Kants. In: Schriften der Herder Bibliothek. Bd.7 (1981) 53-72.  

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wappen der Familie Hagen, Erklärung s.o.
 
 
 
 
 
hag_vign
Hofapotheke
Hofapotheke
Hofapotheke
Heinrich Hagen
1. Hofapotheker-1747
(1709 - 1772)

Text siehe unten
Johann Heinrich Hagen
1738 - 1775

Apotheker im Kneiphof-Markt,

Hagen-Chronik, S. 33
Karl Gottfried Hagen
2. Hofapotheker-1772
(1749 - 1829)
Christina Charlotte Hagen (1745 - 1804)
verh. mit
Carl Daniel Reusch
(1735 - 1806)
Physiker Albertina
Friedrich Ludwig
Hagen

Regierungs- und Konsitorialsrat
16.2.1759 - 5.3.1846
 
Hagen Chronik S. 37-39
Gotthilf H.L. Hagen
(1797 - 1884)

Wasserbaudirektor
Carl H. Hagen
(1785 - 1856)

Jurist, Nationalökonom
Albertina Königsberg
Johann Friedrich Hagen
3.Hofapotheker
(1788 - 1865)
Ernst August Hagen
(1797 -1880)
hag_wapp
Hag_EA_Taf_Kirche
Abb 1 Diese Tafeln waren an der Altstädter Kirche  angebracht.
 
Abb. 2
Das Wappen über dem Helmvisier, die Trias Glaube Liebe und Hoffnung darstellend,  wurde wohl 1749 nach der Übernahme der Apotheke durch H.Hagen entworfen nach der gleichartigen Figur, die den Giebel der ca. 1715 errichteten Hofapotheke schmückte.
Hofapotheke

Gelehrtenfamilie-Königsberg - Hofapotheker
Carl Friedrich Moritz Hagen
4.Hofapotheker
(1824 - 1906)
Karl Gottfried Hagen siehe eigene Homepageseite
Hofapotheker

(1749 - 1829)
 
Johann Friedrich Hagen
Hofapotheker
(1788 - 1865) Grabplakette siehe ganz oben
geb. am 30.5.1788 – 10.6.1865; Übernahme der Hofapotheke am 1.1.1816; Heirat am 13.5.1814  mit seiner Cousine  Helene Auguste Henriette  Mahraun  (3.3.1798 – 5.4.1864 - Grabplatte s.o.))
(Vater: Rittergutsbesitzer (Kommau und Condehnen) Johann Gottfried Mahraun (24.4.1766 – 3.2.1836); Mutter Theodora  Charlotte Henriette Elisabeth geb. Rabe  (15.1.1769 gest. 14.10.1834) (aus S.Hagen S. 171)
 
Carl Friedrich Moritz (Fritz) – CMF Hagen, Enkel von K.G. Hagen, leitete die Hofapotheke von 1850 – 1891 (siehe obige Grabplatte).
Geb. 19.11.1824 – 18.12.1906, Studium der Pharmazie in Breslau und Berlin, Examen in Berlin zum Apotheker. Hochzeit am 20.6.1851 mit Marie, Emma Friederike geb. Gerhards (27.4.1834 – 13.5.1872 - siehe oben Grabplatte).
 
Auf Anfrage im August 2013:
(Fritz Hagens Vetter,  Dr. Hermann August Hagen, Sohn von Prof. Carl Heinrich Hagen, heiratete am 2.9.1851 Elise Johanna Marie Gerhards, die Schwester der oben genannten Marie E.F.Gerhards.  Beide Schwestern waren die Töchter von Wilhelm Gerhards (1790 - 1838) und seiner Frau Luise Amalie geb. Erdmann (1808 - 1882).
Fritz Hagens Bruder Carl Friedrich Otto Hagen (1821 - 1881) Prakt. Arzt in Königsberg erwarb das Rittergut Davidshof, wo er auch verstarb. Er war verheiratet mit Wilhelmine Adolphine Agnes Nebelsieck (5.2.1849 (in Vietgest) - 23.8.1905 (in Wörishofen/Bayern), Tochter des Rittergutsbesitzers  Wilhelm Bernhard  Nebelsieck des Guts "Wilhelmsdorf", geb. in Bückeburg am 19.04.1814, gest. auf dem Gut Wilhelmsdorf am 14.11.1873 und seiner Frau Mathilde Dorothea Luise, geb. Bormann (14.8.1824 – 11.8.1873), aus S.Hagen, S. 175 )
 
Johann Carl Friedrich Hagen
geb. 16.5.1858 – 17.8.1922- Heirat am 16.8.1887 mit Catherina (Käthe) Camilla Therese Frein v. Schrötter (1.12.1864 – ?)  1 Tochter, auch Catharina (Käthe Marie
Heinrich von Hagen
1831 - 1905 - Gen.-Leutnant
C.G. Joh. "Hans" Hagen-Buder "
1829 - 1910 Kriegsschule Kassel
Ulrich Hagen Sohn "
1861 -1941 Generalarzt
Ludwig Hagen
(1829 - 1892)
Baudirektor
Königsberg - Memel
(Ludwig Hagen Denkmal heute Klaipeda)
Hermann August Hagen
1817 - 1893
Joh.Carl Friedrich Hagen
5.Hofapotheker
(1858 – 1922)
Stammbaum der Familie Hagen
Grundlage für Tafel im Kant-Museum
Königsberger Dom 2014